Von der Idee zum Unikat

Bei mir beginnt jedes Stück ziemlich unspektakulär: mit einem Klumpen Ton und einer Idee. Für die Grundform wird der Ton ausgerollt und anschließend aus einzelnen Teilen wie Boden, Wand, Fuß und Henkel von Hand aufgebaut und zusammengefügt, statt auf der Töpferscheibe gedreht zu werden. Danach wird beispielsweise ein Käfer frei nach Vorlage modelliert und an der Grundform angebracht.

Gerade das Modellieren macht meine Stücke besonders aufwändig: Viele kleine Formen, Strukturen und teils charakteristische Bestimmungsmerkmale der Gattung, manchmal auch der Art, sollen erkennbar sein. Die Glasur trägt oft ebenfalls ihren Teil dazu bei, eine bestimmte Art erkennbar zu machen, und kann entsprechend aufwändig werden.

Am Ende braucht es dafür also nicht nur eine Idee, viel Zeit, Geduld und handwerkliches Geschick, sondern auch ein ziemlich ausgeprägtes Auge für Details.

Atelier

All das passiert in meinem kleinen Atelier auf dem Dachboden zwischen schweren Tonhubeln, großen Regalen, bunten Glasuren und viiielen Modellierwerkzeugen.

Hier entstehen meine Stücke Schritt für Schritt und meistens über viele Tage und Wochen hinweg. Kein Fließband, keine Serienproduktion, sondern echte Handwerkskunst.

Blick hinter die Kulissen